Skandinavischer Marktführer für technische Gebäudeinstallationen

Bravida wurde im Dezember 2006 durch den Fonds „Triton II" übernommen.

Bravida, mit Hauptsitz in Stockholm, ist skandinavischer Marktführer für technische Gebäudeinstallationen. Bravida deckt alle Phasen der technischen Installation ab, von der Beratung und Projektplannung, bis hin zur Installation von Elektrik, Wasser- und Sanitäranlagen sowie Ventilations- und Klimatechnik. Darüber hinaus ist Bravida in den Wachstumsbereichen Bandschutz und Sicherheitsdienstleistungen aktiv.

Bravida beschäftigt rund 8.000 Mitarbeiter in 200 Niederlassungen an 150 Standorten in Skandinavien. Das Unternehmen ist jährlich in mehr als 20.000 Projekte involviert, darunter Projekte für private Baununternehmen sowie öffentliche Infrastrukturprojekte, beispielsweise für Krankenhäuser und Schulen.

Vorheriger Eigentümer von Bravida war Telenor, gemeinsam mit vier Beteiligungsgesellschaften. Der Verkaufprozess von Bravida startete Mitte 2005.

Triton erkannte bereits 2003 ein erhebliches Verbesserungspotenzial bei Bravida, nicht zuletzt aufgrund der Aktivitäten in vielversprechenden Segmenten wie der Gebäudeklimatechnik, Energieeffizienz und Dienstleistungen für ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze. Zudem identifizierte Triton Wachstumspotenzial im Ausbau der Service-Aktivitäten.

Triton hatte 2006 das technische Installtionsunternehmen NVS übernommen und war dementsprechend für eine weitere Übernahme in diesem Segment gut aufgestellt. Den Kauf von Bravida konnte Triton nach 12 Monaten erfolgreich im Dezember 2006 abschließen.

2012 wurde Bravida an Bain Capital verkauft.

Auf einen Blick
Land
Schweden
Fonds
TRITON II
Investitionszeitpunkt
Dezember 2006
Veräußert
Juli 2012
Sektor
Dienstleistungen
Anzahl Mitarbeiter
Management
Board of Directors
Unternehmenswebsite
Maßnahmen seit Tritons Investition
  • Restrukturierung der verlustreichen norwegischen Sparte und Verbesserung der Leistungsfähigkeit durch die Übernahme des norwegischen Dienstleistungsportfolios von Siemens im Bereich der technischen Installationen
  • 26 kleinere Zusatzakquisitionen
  • Konzentration auf Instandhaltung führt zu Umsatzsteigerung im Servicebereich von 37% (2006) auf 51% (2011)
  • EBITDA-Steigerungvon 31 Millionen Euro (2006) auf 80 Millionen Euro (2012)