Ein europäischer Marktführer im Verkauf von Ersatz- und Zubehörteilen für Nutzfahrzeuge sowie Werkstattausrüstung

Europart wurde im Oktober 2011 durch den Fonds “Triton II“ erworben

Europart ist einer der führenden europäischen Großhändler von Ersatz- und Zubehörteilen für Nutzfahrzeuge und Werkstattausrüstung. Das Unternehmen bietet über 500.000 verschiedene Komponenten für führende Erstausrüstermarken wie Volvo, Scania, Daimler, MAN, DAF, Iveco und Renault an. Es beliefert sowohl Erstausrüster- als auch unabhängige Werkstätten sowie Logistikunternehmen mit eigenen Werkstätten und hat somit eine führende Position in einem attraktiven Wachstumsmarkt.

Hauptsitz des Unternehmens ist in Hagen, Deutschland. Im Jahr 2015 machte Europart einen Jahresumsatz von 438 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigt 1.763 Mitarbeiter in 28 Ländern mit besonders starker Präsenz in Deutschland, Dänemark, Polen, Russland, Schweden und Ungarn. Es unterhält das größte europaweite Netzwerk der Branche und kann seine Kunden innerhalb eines Zeitraums von 12 bis 24 Stunden beliefern.

Triton erwarb Europart im Jahr 2011, nachdem das Unternehmen zuvor im Zuge des Programms zur Identifizierung neuer Investments “Sectors, Stars & Superstars“ beobachtet wurde. Dabei erkannte man die umfassenden Möglichkeiten für eine Umstrukturierung des Unternehmens.

Um die Bruttogewinnspanne zu erhöhen, erweiterte Triton Europarts Produktpalette und das Sortiment und verbesserte die Preisgestaltung. Zusätzlich trugen Beschaffungsoptimierung und die Zentralisierung der Logistik zu einer Verschlankung des Geschäfts bei. Weitere Pläne umfassten die Entwicklung einer eigenen Produktlinie (“Eigenmarke“) und Verstärkung der Präsenz in bestehenden Märkten. Hier bieten sich vielfältige Möglichkeiten zur Stärkung der Serviceabdeckung, da Europart in einem hoch fragmentierten Markt operiert.

Auf einen Blick
Land
Deutschland
Fonds
TRITON II
Investitionszeitpunkt
Oktober 2011
Veräußert
Juli 2017
Sektor
Dienstleistungen
Unternehmenswebsite
Maßnahmen seit Tritons Investition
  • Investition von insgesamt 20 Millionen Euro in drei separaten Kapitalzuführungen
  • Verbesserung der Compliance
  • Zentralisierung der Logistik
  • Erweiterung der Produktpalette (“Eigenmarke“)
  • Erweiterung seiner Marktführung in der nordischen Region durch den Kauf von Swedish Parts Dealers LVD und Trailereffekter
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